Leitbild

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1. Vereinskultur

Unser Verein wirkt gesellschaftlich integrierend und ist ein wichtiger Bestandteil unserer
Dorfgemeinschaft Husen und Kurl. Er soll Jung und Alt sowie Heimische und Fremde
gleichermaßen ansprechen.  
 
Wir haben eine über 90-jährige Tradition. Die Vergangenheit zu bewahren- die Gegenwart
zu meistern – den Verein für die Zukunft zu rüsten – sind unsere Antriebsfedern. Unsere
Vereinskultur basiert auf dem Mitwirken von vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das
Vereinsleben nicht möglich wäre.  
 
Dortmund verändert sich zunehmend in eine multikulturelle Gesellschaft. Die Integration
von Immigranten ist uns ein wichtiges Anliegen, um den neuen Mitbürgern
Kontaktmöglichkeiten zu bieten, die deutsche Sprache zu lernen, Isolation zu überwinden
und letztlich auch unsere Kultur zu bereichern.   
 
Wir erwarten von allen Vorstandsmitgliedern, den Trainern und Betreuern, den Eltern, den
Seniorenspielern und auch von den Jugendlichen selbst ein vorbildliches Verhalten auf dem
Sportplatz. 

2 Vereinspolitik

2.1 Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus Vertretern der Junioren- und Seniorenabteilung zusammen.   
Die Juniorenabteilung erarbeitet die Rahmenbedingungen für die Jugendmannschaften und
gewährleistet den Spiel- und Trainingsbetrieb. Darüber hinaus sollen auch außersportliche
Aktivitäten durch die Vertreter der Juniorenabteilung initiiert werden
 
Alle Vorstandsmitglieder haben Vorbildfunktion in vielerlei Hinsicht. Ein objektives
Verhalten gegenüber den jugendlichen Mitgliedern, den Mannschaften, Trainern, Eltern und
Betreuern ist ein wichtiges Gebot. Über Maßnahmen des Vorstandes werden die Mitglieder
und ehrenamtlichen Helfer des Vereins umfassend informiert.  
 
Die Arbeitsmethoden des Vorstands sollen zeitgemäß und modern sein. Ein ständiger
Verbesserungsprozess ist wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie.  
Innerhalb des Vorstandes gibt es eine arbeitsteilige Zusammenarbeit, die sich in der Regel
aus den Aufgaben des Ressorts ableiten.   

Leitlinien

Um langfristig sicherzustellen, dass unser Nachwuchs möglichst gut ausgebildet und
gefördert wird, müssen die Bedingungen, unter denen unsere jungen Fußballer lernen,
optimiert werden. Dazu muss die Juniorenabteilung die sportlichen Ziele im Juniorenbereich
definieren.
Eine Aufgabe des Vorstandes ist es für eine optimale Betreuung der Juniorenmannschaften
zu sorgen. Die Jugendabteilung ist für eine qualifizierte Ausbildung der Jugendtrainer und
Betreuer  verantwortlich ist. Dazu werden regelmäßige Schulungen angeboten (DFB-Mobil,
DFB Kurzschulungen, interne Schulungen, etc.)   
 
Die Seniorenabteilung gewährleistet den Spiel- und Trainingsbetrieb der 1M bis 4M. Sie
definiert die sportliche Zielsetzung der Seniorenteams. Der Erfolg oder Misserfolg ist eng
verknüpft mit der Ausbildung der Spieler im Jugendbereich. Ziel ist es, möglichst viele
Spieler aus der eigenen Jugend in der 1M und 2M übernehmen zu können.   
Darüber hinaus sollen außersportliche Aktivitäten durch die Vertreter der Seniorenabteilung
geplant und durchgeführt werden. Dazu gehören u.a. die HSM, der Weihnachtsmarkt, etc.
Beide Abteilungen unterstützen sich gegenseitig bei allen außersportlichen Aktivitäten.

2.2 Eltern

Die Eltern spielen in unserem Verein eine unverzichtbare Rolle. Es ist nicht vorstellbar einen
ausreichenden Spielbetrieb ohne die Mithilfe der Eltern aufrechtzuerhalten oder ein Groß-
Event wie das U14 Pfingstturnier durchzuführen.    
   
Dabei handelt es sich in erster Linie um Unterstützungsmaßnahmen. Für unsere Fußballer
muss immer deutlich bleiben, dass der Trainer der Verantwortliche ist.  
   
An folgenden Stellen ist eine Mitarbeit besonders hilfreich und erwünscht:  
   
●  Eltern helfen bei der Beförderung der Kinder zu den Spielen und zu den Trainingseinheiten.  
●  Eltern übernehmen die Reinigung der Trikots.  
●  Eltern unterstützen den Trainer als Helfer im Training. Sie übernehmen auf Anweisung des Trainers bestimmte Aufgaben.  
●  Eltern helfen bei der Planung außersportlicher Aktivitäten.  
●  Eltern übernehmen bei der Ausrichtung eigener Fußballturniere organisatorische
Aufgaben wie, die Betreuung der geladenen Mannschaften, die Bewirtung der
Mannschaften und Zuschauer und manches mehr.
 
Eltern sollen sich Ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und sich am Spielfeldrand
entsprechend verhalten. Die Junioren- Durchführungsbestimmungen schreiben für den G-
und F-Jugendbereich (U6 – U9) bereits Fair-Play-Ligen vor, in denen die Rolle der Eltern klar
definiert wird. Unsere Trainer sollten dies zu Beginn der Saison z.B. bei Elternabenden klar
kommunizieren.  

2.3 Trainer und Betreuer

Fußball ist mehr als nur Sport! Getreu diesem Motto sind Trainer und Betreuer mehr als nur
Fußballlehrer. Das setzt allerdings voraus, dass alle Verantwortlichen sich an folgende
Grundregeln halten und diese „leben“.  
   
SOZIALE KOMPETENZ VORLEBEN  
Zuverlässigkeit: Niemand ist pünktlicher als der Trainer und Betreuer. Die Abwesenheit oder
das Fernbleiben bei Spielen oder Training erfolgt nur in absoluten Ausnahmefällen.  
 
Vorbereitung zum Training und Spiel: Trainer kommen nicht unvorbereitet zum Training.
Idealerweise macht der Trainer sich einen Saisonplan über die Inhalte, die er in diesem
Jahrgang trainieren will und spricht diese zur Saisonvorbereitung mit der sportlichen Leitung
ab.   
 
Freude und Spaß vermitteln: Gerade die Jahrgänge unter dem Leistungsbereich müssen
langsam an den Leistungsbereich herangeführt werden. Der Spaß steht neben den
sportlichen Zielsetzungen in diesen Jahrgängen ebenso im Mittelpunkt. Sorge für eine gute
Atmosphäre.  
 
Verhalten auf und neben dem Platz – sei ein Vorbild: Verhalte dich so, wie du es auch von
deinen Spielern erwartest. Egal, ob Schiedsrichter, Gegner, Eltern oder Platzwart, nehme
dich bei Konflikten zurück und löse sie friedlich.  
 
Ansprache: „Wer schreit hat unrecht“. Strahle Ruhe, Besonnenheit und Souveränität aus.
Die Spieler sind deine Partner. Kraftausdrücke haben beim Kinder- und Jugendfußball nichts
zu suchen. Körperliche und seelische Gewalt sind ein absolutes Tabu.  
 
Konflikt- und Problemlöser: Für die Mannschaftshygiene ist es wichtig Konflikte sofort zu
lösen. Mobbing innerhalb der Mannschaft muss sofort erkannt und abgestellt werden.
 
Grund-/Verhaltensregeln für Spieler, Trainer, Betreuer und Vorstandsmitglieder
 
●  Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
●  Freundlichkeit – Teamfähigkeit
●  Sauberkeit auf der Anlage
●  Kritikfähigkeit
●  Hilfsbereitschaft
●  Fairplay
●  Ehrlichkeit

3. Vereinsziele

Die Ausbildung unserer Jugendspieler steht im Mittelpunkt unseres sportlichen Tuns. Wir
hinterfragen stets den Status Quo im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung.   
   
Die Ausrichtung in unserer Juniorenabteilung ist mittel- bis langfristig ausgelegt.   
Neben der Entwicklung der Mannschaftsleistung soll unbedingt auch die individuelle
Leistungsentwicklung gefördert werden. 

4. Sportliche Ausrichtung im Juniorenbereich

●  Wir wollen in allen offiziellen Altersklassen mit Mannschaften am Spielbetrieb
teilnehmen.
●  Wir werden Kindern aller Leistungsklassen eine Möglichkeit zur Ausübung des
Fußballsports bieten.
●  Allen angemeldeten Kinder soll die Möglichkeit gegeben werden an diesem
Spielbetrieb teilzunehmen. (Bildung von mehreren Mannschaften einer Altersklasse)
●  Wir werden den Kindern eine gute Ausbildung und Betreuung mit den uns
gegebenen Mitteln anbieten. Die kontinuierliche Entwicklung der Spieler steht im
Vordergrund.
●  Unsere Trainer sollen die Möglichkeit haben ihre Qualifikation kontinuierlich zu
erweitern.
●  Leistung ist wichtig, aber nicht mit Erfolg gleichzustellen.

4.1 Allgemeines zum Bereich U7 (Minis) bis U19 (A-Jugend Altjahrgang)

Aus kapazitiven Gründen streben wir an, nicht mehr als 15 Jugendmannschaften im Spiel-
und Trainingsbetrieb zu haben (G1/2/3, F1/2/3, E1/2/3, D1/2, C1/2, B1, A1).
 
Ab der F-Jugend setzen sich die jeweils ersten Mannschaften aus den spielstärksten
Spielern/Spielerinnen der jeweiligen Jahrgänge zusammen. Die Auswahl dieser Spieler
treffen die Trainer der ersten Mannschaften dieser Jahrgänge.
 
Ziel dieser Maßnahme ist es, die fußballerische Entwicklung der Spieler im Vergleich zu
reinen jahrgangsbezogenen Teams zu verbessern. Unberührt von dieser Maßnahme sind die
Trainingsschwerpunkte entsprechend der Altersklasse zu vermitteln. Dafür sollte die
Jugendabteilung einen entsprechenden Rahmentrainingsplan erstellen.
 
Die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Mannschaften innerhalb eines Jahrgangs-
bereiches soll sehr flexibel gehandhabt werden. Dem Leistungsfortschritt einzelner
Jugendlicher muss Rechnung getragen werden.  
 
Die Trainer selber müssen eine entsprechende sportliche Qualifikation mitbringen. Die
Entscheidung über die Eignung der Trainer trifft der Jugendleiter.   
   
Unabhängig von dieser Vorgehensweise bleibt ein weiteres vorrangiges Ziel, zweiten und
weiteren Mannschaften einen Spielbetrieb zu ermöglichen. Die 2M soll nach Möglichkeit  
ein Jungjahrgang sein während die 3M ein gemischter Jahrgang sein kann. Diese
Mannschaften sollen in Ihrer Bedeutung den ersten Mannschaften nicht nachstehen, aber
auch nicht in Konkurrenz zu ihnen treten.  
 
Die Mannschaften werden, wie es im modernen Fußball üblich ist, in so genannt
U-Jahrgänge von U7 bis U19 aufgeschlüsselt. 

4.2 Bereich G- Junioren (U6-U7)

●  In der G-Jugend werden die Kinder nach Jahrgängen eingeteilt. Die G1 ist der
Altjahrgang, die G2 der Jungjahrgang und die G3 ist eine gemischte Mannschaft. In
Fällen der Unterforderung eines Spielers kann eine Ausnahme bzgl. der
Jahrgangsregelung zwischen Trainer, Koordinator und Jugendleiter erörtert werden.
●  Akquirierung von Minikindern ist eine ständige Aufgabe der Juniorenabteilung in
Zusammenarbeit mit den jeweiligen Trainern und dem zuständigem Koordinator.
Kontakte zu Kindergärten und Schulen sind herzustellen und ständig zu pflegen.
Idealerweise erfolgt diese Zusammenarbeit mittels langfristig angelegter
Kooperationsvereinbarungen.
●  Darüber hinaus sind weitere Werbemaßnahmen in Form von Flyern,
außersportlichen Aktivitäten (z.B. Waffelverkauf) und Kindergartenturnieren zu
forcieren.

4.3 Bereich F- bis E- Junioren (U8-U11)

4.3 Bereich F- bis E- Junioren (U8-U11)1.  Innerhalb eines Jahrgangsbereiches (z.B. F- Junioren) müssen sich alle Trainer am
Gesamtwirken dieses Bereiches beteiligen. Sie tragen somit gemeinsam
Verantwortung für diesen Bereich.  
2.  Die Benennung der Spieler der ersten Mannschaft erfolgt durch den Trainer der 1M.
3.  Die Fragen nach der Größe der einzelnen Kader in den Mannschaften und der
gemeinsamen Trainingszeit soll eine Gemeinschaftsaufgabe der Trainer eines
Bereiches unter Mitwirkung des Jugendleiters sein.  
4.  Es wird ferner erwartet, dass auch Spieler der oberen Mannschaft in „unteren“
Mannschaften aushelfen. Spieler, die sich gegen solche Maßnahmen sträuben,
werden an dem jeweiligen Spieltag vom Spielbetrieb ausgeschlossen.
 
Flankierende Maßnahmen für diesen Bereich:  
   
Als Basis für eine gute Jugendarbeit im Gesamtverein muss speziell in diesem Bereich
ständig an der Nachwuchssicherung gearbeitet werden. Eine ständige Kooperation mit
Schulen muss angestrebt werden.  

4.4 Bereich D- bis C- Junioren (U12-U15)

Der Bereich von den D-, C- Junioren stellt bekanntlich die größte Herausforderung in
sportlicher Hinsicht für eine Juniorenabteilung dar und gilt als „goldenes Lernalter
Zudem möchten wir die Spieler nun auch an höhere Aufgaben in Sachen Ligen Zugehörigkeit
und Ligen Erhalt und Trainingsarbeit hinführen.  
   
Darüber hinaus sollten wir uns im Klaren sein, dass einem Jugendlichen ab Altjahrgang D-
Junioren, dem sich die Möglichkeit eines Wechsels zu einem höherklassigen Verein bietet,
diese Chance nicht verbaut werden darf. Die Leistungsentwicklung des einzelnen Spielers
sollte auch hier für uns im Vordergrund stehen. Vorausgesetzt ist immer das Einverständnis
der betroffenen Eltern. 

4.5 Bereich B- bis A- Junioren (U16-U19)

Im Leistungsbereich soll das Leistungsvermögen der Spieler zentral in den Vordergrund
gerückt werden, d. h.:  
   
Ziel ist es, die höchsten Spielklassen zu erreichen. Dies erfordert große Anstrengungen und
ist nur mittel- bzw. langfristig zu erreichen.  
   
Das Training muss dem Leistungsstandard der Jugendlichen und den altersspezifischen
Anforderungen entsprechen. Bei den Jugendlichen, die diesen Standard noch nicht erreicht
haben, muss das Ziel sein, die Jugendlichen an diese heranzuführen.  
   
 Folgende Themen sind durch die Trainer zu bearbeiten:  
   
●  Vorschläge zur Übernahme in den Seniorenbereich (A-Jugend)
●  Hochschreiben von Junioren in den Seniorenbereich  (A-Jugend)
●  Fördermaßnahmen erstellen
●  Akquirierung von talentierten Jugendlichen für ehrenamtliche Mitarbeit im
Jugendbereich
●  Spielersuche (auch mit Ausblick Seniorenbereich)